Die Merenptah-Stele (CGNr. 34025, Ägyptisches Museum Kairo) liefert das älteste, sichere außerbiblische Zeugnis für den Namen „Israel“. Die Siegesinschrift des ägyptischen Pharao Merenptah berichtet im Zuge des Feldzuges nach Libyen (1208 v. Chr.) von der Einnahme Israels („Israel ist verwüstet und hat kein Saatgut“, Z. 27). Das verwendete Determinativ lässt auf eine Menschengruppe/Sippe mit dem Eigennamen „Israel“ schließen. Diese lebte wohl in einem kulturnomadischen oder kleinbäuerlichen Verband, was durch den Verweis auf das mangelnde Saatgut geschlossen werden kann.
► Noch älter könnte das Zeugnis eines Fragments einer Statuenbasis aus der Zeit der 19. Dynastie von Ramses II. (1279–1213 v. Chr.) sein (AÄM 21687, Berliner Museen). Die Lesart der mutmaßlichen Erwähnung Israels bleibt hier allerdings unsicher.

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Erstellt von Katharina Neu, 2025.